Neueste Beiträge

Selbstbeeinflussung: Was Worte schaffen können

Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.

(Joseph Rudyard Kipling, 1865–1936)

Bei einer Laufexpedition wie in Australien durchlebte ich ständig Hoch und Tiefs. Muskelprobleme, Magenbeschwerden, mentale Krisen – der ganze Körper wird bei solch einem Rennen extrem beansprucht. Die Kunst bestand darin, in Krisensituationen weiterzulaufen und nicht aufzugeben. Wie ging das? Ich begann beispielsweise ganz automatisch Selbstgespräche zu führen. „Das ist ein toller Lauf in einer atemberaubenden Landschaft. Ich bin echt froh, dass ich hier sein darf.“ So und so ähnlich lief das bei mir ab. Vor allem sprach ich mir immer wieder folgenden Satz vor: „Ich schaffe es. Ich schaffe es. Ich schaffe es. Ich schaffe es.“ Wieder und immer wieder. (mehr …)

Probleme: Grundlage für das persönliche Wachstum

„Die Erfindung des Problems ist wichtiger als die Erfindung der Lösung; in der Frage liegt mehr als in der Antwort.“

(Walther Rathenau, 1867–1922)

Es gibt in unserem Leben keine Probleme, nur Chancen und Möglichkeiten. Kennst du diesen Satz? Es ist eine der typischen Aussagen mancher Motivationstrainer. Tatsache ist, dass wir alle Probleme in unserem Leben haben. Jeder Mensch, unabhängig von seinem Status, seiner Kultur und seiner Herkunft hat Probleme. Wirklich jeder. Das ist das Leben. Okay, wir können zu einem Problem Herausforderung, Chance oder Möglichkeit sagen, das hört sich vielleicht charmanter an, letztendlich bleibt es aber ein Problem. In unserem ganzen Leben geht es darum, Probleme zu meistern. Denn: Wenn ich ein Problem gelöst habe, tritt schon das nächste auf. Und wenn ich dieses gemeistert habe, kommt wieder eines. (mehr …)

Visualisierung: Warum es so wichtig ist, seine Ziele aufzuschreiben – Teil II

Im letzten Blogbeitrag habe ich Dir bereits erklärt, wieso es so wichtig für uns ist, dass wir uns unsere Ziele aufschreiben. Heute möchte ich Dir eine Art Anleitung mit auf den Weg geben, wie Du das Prinzip der Schriftlichkeit am effektivsten für Dich nutzt.

Das tägliche bewusste Auseinandersetzen mit unseren Zielen ist entscheidend. Es gibt nur einen Weg, damit du deine Ziele wirklich angehst und schlussendlich auch erreichst: Schreib sie auf! (mehr …)

Mein neues Abenteuer im Kaukasus: Die Expedition SEA2SEA

Wenn Ihr meinen Newsletter abonniert habt, konntet Ihr bereits erste Informationen zu meinem nächsten Abenteuer erhalten. Nun ist es bereits März und deshalb möchte ich Euch hier und heute verraten, weshalb es für mich langsam spannend wird: (mehr …)

Visualisierung: Warum es so wichtig ist, seine Ziele aufzuschreiben – Teil I

Wer schreibt, der bleibt.

(Volksmund)

Eine der längsten Strecken, die ich bisher je gelaufen bin, ist das Grand Union Canal Race in England. Dieses Rennen geht über insgesamt 145 Meilen, 232 Kilometer – am Stück. Das sind fünf ausgewachsene Marathonläufe plus einem Halbmarathon. Bei dem Rennen startest du im Zentrum von Birmingham und läufst dann nonstop, innerhalb von maximal 45 Stunden, nach London. (mehr …)

Authentizität: Sei Du selbst

Wer einmal sich selbst gefunden, der kann nichts auf dieser Welt verlieren.

(Stefan Zweig, 1881–1942)

Es ist der 9. Januar 2006. Mit einem Kribbeln im Bauch verlasse ich an diesem kalten Morgen die Jugendherberge in München. Ich bin nervös und angespannt – von Kopf bis Fuß. Mein erster Arbeitstag bei meinem neuen Arbeitgeber steht an. Als Junior Consultant habe ich vor zwei Monaten meinen Arbeitsvertrag bei einem Beratungshaus in München unterschrieben, das sich auf die Implementierung und Beratung von Software spezialisiert hat. Mit Anzug und Krawatte, wie es sich für einen Unternehmensberater gehört, fahre ich an diesem ungemütlichen Montagmorgen nach München-Forstenried. (mehr …)

Entschleunigen – Einfach mal die Handbremse ziehen und das Leben genießen

Es ist nicht von Bedeutung, wie langsam du gehst, so lange du nicht stehen bleibst.

(Konfuzius, 551 bis 470 v. Chr.)

1.120 Kilometer durch das australische Outback, 265 Kilometer nonstop durch das Königreich Bhutan oder 600 Kilometer durch Feuerland. Wie schafft es der Bücher überhaupt, so weit und so lange zu laufen? Ist das ohne Doping machbar? Meine Antwort dazu: Ein ganz klares Ja! (mehr …)

Allein sein: Nutze die Zeit, die Du mit Dir selbst verbringen darfst

All unser Übel kommt daher, dass wir nicht allein sein können.

(Arthur Schopenhauer, 1788–1860)

Welchen Tag haben wir heute? Wie spät ist es? Mein Zeitgefühl ist mir in der Wüste völlig abhandengekommen. Ich befinde mich irgendwo in der Pampa am anderen Ende der Welt. Genauer gesagt in der Atacamawüste in Chile. Die Abgeschiedenheit und Einöde der Wüste haben mich in ihren Bann gezogen. Außer der endlosen Weite scheint es nichts um mich herum zu geben. Keine anderen Läufer, keine Zuschauer, kein Gedränge, keine Hektik, keine Musik. Keine Menschenseele weit und breit. Keine Stimmen. Nichts. Absolute Stille. Bewusst nehme ich meinen Atem wahr. Gleichmäßig und ruhig. Meine Gedanken kreisen und ich lasse sie kreisen. Ich bin eins mit mir, bin ganz bei mir. Es kehrt Ruhe in mir ein. Ich bin mir selbst genug. Es ist wie eine innere Reinigung. (mehr …)

Rituale – Die heimlichen Erfolgsgaranten

Motivation lässt dich starten, Gewohnheiten bringen dich ans Ziel.

(Norman Bücher)

Stell dir vor: Es ist ein ungemütlicher Tag im November. Draußen hat es frische fünf Grad Celsius, dichter Nebel umgibt die mit bunten Blättern bedeckten grauen Gehwege, Regen peitscht gegen die Fensterscheibe deines Büros und ein stürmischer Wind pfeift. Es ist einfach ein trüber, kalter und regnerischer Herbsttag. Wie gut, dass du hier im beheizten und warmen Büro sitzt und von dem kalten Wetter draußen nichts mitbekommst. Du hast dir jedoch schon wochenlang fest vorgenommen: „Heute Abend nach Feierabend gehe ich dreißig Minuten joggen.“ (mehr …)

Mache die Angst zu Deinem Freund – Teil 2

Man muss vor nichts im Leben Angst haben, wenn man seine eigene Angst versteht.

(Marie Curie, 1867 – 1934)

Dieses Zitat beschreibt in erstaunlich wenigen Worten, was ich über das Thema Angst denke.

Meinen letzten Blogbeitrag beendete ich mit der Frage wieso wir überhaupt Angst haben und wie sie entsteht. Die Antwort hierauf ist simpel: Der Grund ist das Unbekannte. (mehr …)