Neueste Beiträge

Selbstdisziplin: Die Macht der kleinen Taten

„Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749–1832)

Soll ich wirklich noch? Große Lust verspüre ich nicht. Es ist 22:35 Uhr. Laut meiner Tagesliste habe ich alle geplanten Aktivitäten erledigt. Bis auf eine. Meinen Satz Liegestütze. Beim Gedanken daran geht meine Motivation gegen Null. Jeder Sandsack wäre motivierter gewesen. Ich bin hin- und hergerissen. Mache ich ihn oder nicht? Ich denke an mein warmes Bett, meinen wohlverdienten Schlaf … „Quäl dich du Sau!“, kommt es mir dann in den Sinn. Ich überwinde mich schließlich und ziehe es durch. (mehr …)

Zieldimension: Große Ziele – Großes Potenzial

„Ziele nach dem Mond. Selbst wenn du ihn verfehlst, wirst du zwischen den Sternen landen“
(Friedrich Wilhelm Nietzsche, 1844–1900)

Das Problem ist bei vielen Menschen nicht, dass ihr Ziel zu groß ist. Das Problem ist, dass ihr Ziel zu klein ist oder dass sie gar keines haben. Wir haben in Bezug auf die Zielsetzung immer nur zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist: Wir können unsere Ziele an uns orientieren. Dann bleiben wir stehen.
Oder: Wir können uns an unseren Zielen orientieren. Dann müssen wir wachsen.
Wofür entscheidest du dich?

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Leidenschaft: Das Spiel zwischen Herz und Vernunft

Immer wieder höre ich die Stimme in mir, die sagt: „Tu es! Du musst es tun!“ Die Stimme fordert mich auf, etwas vollkommen Verrücktes und Nutzloses zu tun. Aber ich weiß, dass ich es tun muss. Und ich weiß ebenfalls: Wenn ich es nicht tue, wird ein kleiner Teil von mir für immer tot sein. So ging es mir, als ich über meine läuferische Durchquerung Feuerlands im Süden Patagoniens sinnierte. 600 Kilometer in zwölf Tagen durch die wilde und raue Landschaft Feuerlands zu laufen, klingt für die meisten Menschen etwas abgedreht. Vor allem vor dem Hintergrund, dass ich bei dieser Expedition kein großes Team um mich hatte, das mir Sicherheit und Unterstützung gab. Die einzige Sicherheit war mein Babyjogger, in dem sich mein gesamtes Equipment befand. Die Stimme in meinem Kopf wurde, ungeachtet der objektiven Risiken bei diesem Projekt, immer eindringlicher, immer intensiver. „Tu es! Tu es! Tu es!“

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Shit happens – Über den Umgang mit Rückschlägen

Heute vor genau drei Wochen bin ich aus dem Iran wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Mein Vorhaben, die Kavir-Wüste im Iran zu Fuß von Nord nach Süd zu durchqueren, scheiterte bereits kurz nach Beginn an einem polizeilichen Verbot und zwang mich nach nur wenigen Kilometern zum Abbruch meiner Expedition. Nun, mit ein bisschen Abstand, sehe ich diese Erfahrung mittlerweile aus einer anderen Perspektive. Auch Rückschläge gehören zu unserem Leben und können für die Weiterentwicklung ungemein positive Auswirkungen haben, wenn wir nur die richtigen Konsequenzen daraus ziehen – im Sport wie im Berufsleben.

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Wie mein Traum in einer Sekunde zerplatzte

Nun ist es fast zweieinhalb Wochen her, als sich mein Traum – die Kavir Wüste im Iran zu Fuß von Nord nach Süd zu durchqueren – in Luft auflöste. Die Bilder und Erlebnisse aus dem Iran sind nach wie vor sehr lebendig und gegenwärtig. Ich kann teilweise immer noch nicht glauben, was passiert ist, beziehungsweise wie die Reise schlussendlich für mich verlaufen ist. In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie es mir auf dem Polizeirevier in Damghan ergangen ist und warum ich nicht weiterlaufen durfte.

Nachdem ich in der iranischen Stadt Damghan am nördlichen Rand der Kavir Wüste am 21. Oktober 2016 losgelaufen bin, haben mich nach nicht mal 20 Kilometer zwei Polizisten angehalten. Ich mache mir zu diesem Zeitpunkt überhaupt keinen Kopf, dass etwas schief gehen kann, da ich alle notwendigen Papiere bei mir habe. Zunächst wollen die beiden Beamten meinen Reisepass sehen, den sie sich eine gefühlte Ewigkeit anschauen. Kritische Blicke, Gemurmel auf Persisch, vereinzelt Gelächter. Einer der beiden Polizisten spricht immer wieder in sein Funkgerät. Die Zeit vergeht nur sehr langsam. Was soll das hier? Was habe ich zu erwarten? Zu diesem Zeitpunkt denke ich nur an eine Polizeikontrolle und rechne damit, dass ich gleich weiterlaufen darf.

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Ein Beginn voller Vorfreude

Nun bin ich bereits, während ich diese Zeilen hier schreibe, seit über einer Woche wieder in Deutschland. Die vergangenen Tage verbrachte ich mit meiner Familie. Eine erholsame und wunderschöne Zeit, die ich sehr genossen und in der ich viel Kraft getankt habe.

Doch so wundervoll die gemeinsame Zeit für mich ist, ertappe ich mich immer wieder dabei, über meine Expedition im Iran nachzudenken. Die Bilder und Erlebnisse sind nach wie vor sehr lebendig und gegenwärtig. Ich kann teilweise immer noch nicht glauben, was passiert ist bzw. wie die Reise schlussendlich für mich verlaufen ist.

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Es läuft im Leben nicht immer alles nach Plan

Gestern Morgen startete ich, wie geplant, meine Expedition Kavir und lief in der iranischen Stadt Damghan am nördlichen Rande der Wüste los. Nach ca 20 km hielt mich die Polizei an, nahm mich mit aufs Revier, verhörte mich und verbot mir schliesslich weiterzulaufen.

Während ich diese Zeilen hier schreibe, wollte ich durch die Kavir laufen, die Weite und Stille der Wüste genießen und die Einsamkeit erfahren.

Stattdessen musste ich mit Taxi und Bus wieder nach Teheran zurück. Der Chef des Polizei Reviers hat für mich höchstpersönlich ein Taxi organisiert.

Jetzt sitze ich hier in einem Hotel mitten in Teheran, es ist laut, chaotisch und hektisch.

Ich würde sooo gerne in der Wüste sein und laufen, doch ich darf nicht. Es ist frustrierend. Ich habe mich wie ein kleines Kind auf die Wüste gefreut, sehr viel Zeit und Energie in die Vorbereitung investiert, und nun das.

Ich werde vermutlich am Montag zurück in Deutschland sein und dann folgt ein weiterer Bericht.

Ein toller Start

Ich bin gestern morgen um 3 Uhr gut in Teheran angekommen. Ich habe mich schon gut akklimatisiert und ein wenig die Stadt erkundet. Überall werde ich angesprochen und freundlich begrüßt. Sehr gastfreundliche Menschen, wunderbare Begegnungen, eine laute Großstadt – so lassen sich die ersten Stunden in der iranischen Hauptstadt zusammen fassen.

Der heutige wunderbare Tag in Teheran bestätigte diesen ersten Eindruck. Selten zuvor habe ich auf einer Reise an einem Tag so viele Einladungen zum Essen und Übernachtungen bekommen. Die Menschen hier sind so unglaublich herzlich, gastfreundlich und neugierig. Das ist schwer in Worte zu packen.

Heute Abend darf ich zum vorletzten Mal in einem Bett schlafen. Morgen fahre ich mit dem Zug von Teheran nach Damghan, von wo ich am Freitag loslaufe.

Schon jetzt, nach 2 Tagen in Iran, bin ich glücklich, dass ich diese Reise angetreten habe und so dankbar.

Faszination Wüste

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Dieses weit verbreitete Zitat findet in vielen Lebensbereichen Anwendung. Besonders auch im Zusammenhang mit Abenteuern und Expeditionen. In zehn Tagen ist es soweit und ich darf wieder in einer Wüste sein. In der Kavir Wüste im Iran. Für mich ein besonderer Ort, der mich ungemein fasziniert.

Doch wie lässt sich die einzigartige Stimmung einer Wüste vermitteln? Wie kann die absolute Stille und unendliche Weite in Texte verpackt werden? Auf welche Weise lassen sich die vollkommene Abgeschiedenheit und das einfache Leben in einer Wüste transportieren? Geht das überhaupt?

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Die heiße Phase beginnt …

Morgen in zwei Wochen startet mein neues Abenteuer – die EXPEDITION KAVIR. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Lauftraining, Equipment testen, organisatorische Aspekte… Darüber spreche ich im Rahmen einer Trainingseinheit.