Neueste Beiträge

Entschleunigen – Einfach mal die Handbremse ziehen und das Leben genießen

Es ist nicht von Bedeutung, wie langsam du gehst, so lange du nicht stehen bleibst.

(Konfuzius, 551 bis 470 v. Chr.)

1.120 Kilometer durch das australische Outback, 265 Kilometer nonstop durch das Königreich Bhutan oder 600 Kilometer durch Feuerland. Wie schafft es der Bücher überhaupt, so weit und so lange zu laufen? Ist das ohne Doping machbar? Meine Antwort dazu: Ein ganz klares Ja! (mehr …)

Allein sein: Nutze die Zeit, die Du mit Dir selbst verbringen darfst

All unser Übel kommt daher, dass wir nicht allein sein können.

(Arthur Schopenhauer, 1788–1860)

Welchen Tag haben wir heute? Wie spät ist es? Mein Zeitgefühl ist mir in der Wüste völlig abhandengekommen. Ich befinde mich irgendwo in der Pampa am anderen Ende der Welt. Genauer gesagt in der Atacamawüste in Chile. Die Abgeschiedenheit und Einöde der Wüste haben mich in ihren Bann gezogen. Außer der endlosen Weite scheint es nichts um mich herum zu geben. Keine anderen Läufer, keine Zuschauer, kein Gedränge, keine Hektik, keine Musik. Keine Menschenseele weit und breit. Keine Stimmen. Nichts. Absolute Stille. Bewusst nehme ich meinen Atem wahr. Gleichmäßig und ruhig. Meine Gedanken kreisen und ich lasse sie kreisen. Ich bin eins mit mir, bin ganz bei mir. Es kehrt Ruhe in mir ein. Ich bin mir selbst genug. Es ist wie eine innere Reinigung. (mehr …)

Rituale – Die heimlichen Erfolgsgaranten

Motivation lässt dich starten, Gewohnheiten bringen dich ans Ziel.

(Norman Bücher)

Stell dir vor: Es ist ein ungemütlicher Tag im November. Draußen hat es frische fünf Grad Celsius, dichter Nebel umgibt die mit bunten Blättern bedeckten grauen Gehwege, Regen peitscht gegen die Fensterscheibe deines Büros und ein stürmischer Wind pfeift. Es ist einfach ein trüber, kalter und regnerischer Herbsttag. Wie gut, dass du hier im beheizten und warmen Büro sitzt und von dem kalten Wetter draußen nichts mitbekommst. Du hast dir jedoch schon wochenlang fest vorgenommen: „Heute Abend nach Feierabend gehe ich dreißig Minuten joggen.“ (mehr …)

Mache die Angst zu Deinem Freund – Teil 2

Man muss vor nichts im Leben Angst haben, wenn man seine eigene Angst versteht.

(Marie Curie, 1867 – 1934)

Dieses Zitat beschreibt in erstaunlich wenigen Worten, was ich über das Thema Angst denke.

Meinen letzten Blogbeitrag beendete ich mit der Frage wieso wir überhaupt Angst haben und wie sie entsteht. Die Antwort hierauf ist simpel: Der Grund ist das Unbekannte. (mehr …)

Mache die Angst zu Deinem Freund – Teil I

Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper.

(Maksim Gorki, 1868–1936)

Angst – ein Thema, über das viel zu wenig gesprochen wird. Denn Angst ist negativ, schlecht, kontraproduktiv. Doch stimmt das? Machen wir uns doch einmal bewusst, was Angst bedeutet: Angst ist nichts anderes als eine Emotion. Es ist eine Stimmung, die unangenehm ist, weil sie zu Anspannung, Besorgnis und starken körperlichen Reaktionen führt.

Ich suche mir sportliche Herausforderungen, bei denen ich beim ersten Gedanken daran spüre, wie mein Puls rast, wie die Unruhe in meinem Inneren aufflammt und sich mein gesamtes Wesen auf einen winzig kleinen Ausschnitt eines Augenblicks verdichtet. (mehr …)

Zu träumen heißt mit seinem Herzen zu sprechen

Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben. (Mark Twain)

8.848 Meter über dem Meeresspiegel. Das ist die Zahl, die mein Höhenmesser anzeigt.

Jeder Schritt fällt mir hier oben unglaublich schwer. Mein Puls rast. Meine Lungen brennen. Ich schnappe nach Luft. Der Wind peitscht mir den Schnee ins kalte Gesicht. Es ist unglaublich kräftezehrend, in dieser Höhe durch den Schnee zu marschieren. Es ist kalt. Saukalt.
Minus 38 Grad. (mehr …)

Die Paradoxa unserer Zeit

Vor ein paar Tagen schrieb mir ein guter Freund ein paar Zeilen zu Weihnachten, die mich sehr berührt haben (Danke, lieber Uli!).

Ich habe lange über den Text nachgedacht und mich entschieden, ihn auf meinem Blog zu veröffentlichen. Der Text stammt von George Carlin, einem amerikanischen Schauspieler, Autor und Sozialkritiker: (mehr …)

Reduzieren: Weniger ist mehr

„Nicht arm ist der, der wenig hat, sondern der, der nach mehr verlangt.“

(Lucius Annaeus Seneca, um 4 v. Chr.–65 n. Chr.)

Eine Herausforderung beim Kalahari Extreme Marathon, einem Wüstenlauf über 250 Kilometer, ist sicherlich die Tatsache, dass du deine gesamte Ausrüstung, inklusive Essen, Schlafsack, Klamotten selbst tragen darfst. Zwölf Komma fünf Kilogramm wiegt mein Rucksack – inklusive Wasservorräten. Alles, was in dieser Woche von Bedeutung ist, zieht an meinen Schultern: Nüsse, Magnesiumpulver, Schlafsack, Isomatte, Wechselkleidung, Stirnlampe und eine Auswahl an Fertignahrung. „Reduce to the max“, lautet dabei die Devise. (mehr …)

Selbstdisziplin: Die Macht der kleinen Taten

„Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749–1832)

Soll ich wirklich noch? Große Lust verspüre ich nicht. Es ist 22:35 Uhr. Laut meiner Tagesliste habe ich alle geplanten Aktivitäten erledigt. Bis auf eine. Meinen Satz Liegestütze. Beim Gedanken daran geht meine Motivation gegen Null. Jeder Sandsack wäre motivierter gewesen. Ich bin hin- und hergerissen. Mache ich ihn oder nicht? Ich denke an mein warmes Bett, meinen wohlverdienten Schlaf … „Quäl dich du Sau!“, kommt es mir dann in den Sinn. Ich überwinde mich schließlich und ziehe es durch. (mehr …)

Zieldimension: Große Ziele – Großes Potenzial

„Ziele nach dem Mond. Selbst wenn du ihn verfehlst, wirst du zwischen den Sternen landen“
(Friedrich Wilhelm Nietzsche, 1844–1900)

Das Problem ist bei vielen Menschen nicht, dass ihr Ziel zu groß ist. Das Problem ist, dass ihr Ziel zu klein ist oder dass sie gar keines haben. Wir haben in Bezug auf die Zielsetzung immer nur zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist: Wir können unsere Ziele an uns orientieren. Dann bleiben wir stehen.
Oder: Wir können uns an unseren Zielen orientieren. Dann müssen wir wachsen.
Wofür entscheidest du dich?

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