Vier starke Redner, vier spannende Vorträge. Und ein Olympiasieger, der durch den Abend führt. Das sind die Zutaten der 1. Runners’ Night, die am 27. Februar 2015 in Köln stattfindet. In meiner neuen Blog-Serie stelle ich Euch jeden der Referenten (und den Moderator) im Rahmen eines Interviews kurz vor. Heute ist Frank Busemann, Sportler des Jahres und Olympiasilbermedaillengewinner, an der Reihe.

Hallo Frank, danke, dass Du Dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Wie geht es Dir? Bist Du heute schon gelaufen?
Hallo, mir geht es sehr gut, vielen Dank. Ich bin heute noch nicht gelaufen, hatte meinen Schwerpunkt in den letzten Wochen auch nicht so sehr im Ausdauerbereich, sondern habe mehr Kräftigung und Schnellkraft gemacht. Mit einem Freund habe ich gerade eine Tempolaufeinheit (500m/400m/300m) gemacht – also bin ich doch irgendwie gelaufen…

Du hast in Deiner sportlichen Karriere sehr vieles erreicht: olympische Silbermedaille, Sportler des Jahres, U23-Europameister…Was hat Dich immer wieder motiviert, Dein Bestes zu geben?
Es war die Gewissheit, dass Potenzial und Talent zeitlich begrenzt ist und ich nur in einem engen Fenster das zeigen kann, was ich glaubte zu können. Chancen sind da und müssen genutzt werden, denn sie kommen nie wieder.

Du bist als TV-Experte aktiv, hältst Vorträge und hast bereits mehrere Bücher geschrieben. Dein aktuelles Werk trägt den Titel „Steh auf, wenn Du am Boden liegst“. Worum geht es darin genau? Inwieweit hat dabei Dein eigener Werdegang eine Rolle gespielt?
Mein eigener Werdegang ist der rote Faden. Der Zehnkampf als Grundlage für Erfolgsprinzipien im Alltag. Erfahrungen, Siege, Niederlagen, Fehler, Weisheiten werden in unterhaltsamen Rahmen aufgezeigt und allgemeingültig beleuchtet. 

Am 27. Februar 2015 bist Du als Referent der 1. Runners’ Night in Köln dabei. Was können die Zuschauer von Deinem Vortrag „Aufgeben gilt nicht“ erwarten?
Sie werden einen Einblick in den Hochleistungssport mit all seinen Höhen und Tiefen bekommen, werden lachen, sich wundern, sich an den Kopf fassen und sich hoffentlich in ihrem Tun wieder erkennen.

Abschließend: Welche 3 Motivationstipps würdest Du einem Läufer mit auf den Weg geben?

  1. Mach dir klar, weshalb du läufst.
  2. Habe ein klar definiertes Ziel.
  3. Handle so, dass du es auch in zehn Jahren noch verantworten kannst.

 Lieber Frank, ich danke Dir für Deine Zeit und das Gespräch.