In fünf Wochen bin ich schon fast in Bhutan. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Die Vorfreude auf das Königreich im Himalaya und das Kribbeln im Bauch nehmen fast täglich zu. Jeden Tag beschäftige ich mich mit meinem großen Ziel, studiere die Route, lese im Reiseführer und recherchiere im Internet zu Land und Leute.

Doch bevor es am 8. April 2013 in den Flieger geht, ist erst einmal noch Training angesagt. Jetzt geht es in die heiße Phase… Der März ist der Monat mit den größten Kilometer Umfängen und den längsten Trainingseinheiten. Am letzten Wochenende bin ich jeweils einen Marathon gelaufen – moderat in 6:00 bis 6:30 Minuten pro Kilometer. Diese Einheiten habe ich sehr gut weggesteckt. Es hat mir richtig Freude gemacht, die Sonne auf meiner Haut zu spüren – da fällt das Laufen doch gleich viel leichter.

Momentan bewege ich mich bei gut 120 – 130 Kilometern pro Woche. Und es werden noch mehr. Mitte und Ende März werde ich Dauerläufe von 80 – 90 Kilometer am Stück machen. Die Geschwindigkeit ist dabei gar nicht so entscheidend als vielmehr die gelaufenen Kilometer und die Dauer. Bei diesen langen Einheiten laufe ich bewusst auch durch die Nacht. Da ich beim „Abenteuer Donnerdrache“ zwei Nächte durchlaufen werde ohne längere Schlafpausen, ist es enorm wichtig, dies in meiner Vorbereitung zu simulieren. Ich freue mich jetzt schon, bald die An- und Abstiege bei der Teufelsmühle im Nordschwarzwald rauf und runter rennen zu dürfen. Ein Genuss – auch und gerade in der Dunkelheit!

Zum Lauftraining „arbeite“ ich dreimal in der Woche mit meinen Kettlebells. Diese Kugelhanteln sind schon eine tolle Erfindung. Ich habe sie Ende vergangenen Jahres durch meinen Lauffreund Harald kennengelernt und bin ein richtiger Fan von dieser Art des Trainings geworden.

Während ich diese Zeilen schreibe, ist die Sonne schon wieder da, und ich freue mich, gleich wieder eine Runde laufen zu dürfen.