Am gestrigen Freitag habe ich wieder eine lange Trainingseinheit absolviert. 60 Kilometer am Stück zeigte meine Laufuhr am Abend an. Bei Sonnenschein und angenehmen zehn Grad lief ich durch das herrliche Pfinztal Richtung Pforzheim. Meine müden Beine freuten sich dann am Abend auf eine heiße Badewanne.

Jetzt befinde ich mich in Zermatt, wo ich heute Abend einen gelungenen Vortrag vor einem internationalen Publikum hielt. 26 verschiedene Nationen waren vertreten. Ich genieße es hier sein zu dürfen. Im Jahr 2009 war ich, im Rahmen des Zermatt Marathon, das letzte Mal hier. Das Matterhorn, das Wahrzeichen Zermatts und sicherlich einer der schönsten Berge der Welt, hat sich seit meiner Ankunft hinter Wolken versteckt. Doch das macht meiner guten Laune keinen Abbruch. Morgen drehe ich hier noch eine Runde – gut 30 Kilometer mit diversen An- und Abstiegen – bevor es dann am Nachmittag wieder nach Hause geht.

Das Matterhorn und die Schweizer Alpen sind ein guter Vorgeschmack auf viel höhere Berge, die ich schon bald mit eigenen Augen sehen werde: im Himalaya. In gut zwei Wochen geht es los. Ich freue mich auf Bhutan und das „Abenteuer Donnerdrache“.