Wenn Ihr meinen Newsletter abonniert habt, konntet Ihr bereits erste Informationen zu meinem nächsten Abenteuer erhalten. Nun ist es bereits März und deshalb möchte ich Euch hier und heute verraten, weshalb es für mich langsam spannend wird:

Am 18. Mai diesen Jahres fliege ich nach Georgien, um meine neue Expedition SEA2SEA anzutreten. In Batumi, einer Hafenstadt am Schwarzen Meer mit ca. 125.800 Einwohnern, starte ich meine 19tägige Expedition, welche in Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan (ca. 2,2 Mio. Einwohner), am Kaspischen Meer enden wird. Die Distanz, die ich hierbei laufend zurücklegen werde, beträgt stolze 1.000 km. Dies ist nicht nur organisatorisch eine Herausforderung, sondern auch sportlich. Rund 53 km werde ich täglich zurücklegen, um mein Ziel pünktlich zu erreichen. Meinen Proviant und mein Gepäck werde ich auch dieses Mal wieder mit dem Trekpacker, meinem Ziehwagen, transportieren. Die einzige Begleitung wird für mich eine Fotografin sein, die all die wunderbaren Momente und die beeindruckende Landschaft für mich festhält. Sie legt die Strecke mit dem Rad zurück. Auch dies eine beachtliche Leistung wie ich finde.

In mir breitet sich zunehmend das Reisefieber aus, ich fühle mich wie ein Rennpferd kurz vor dem Start, wenn es nervös vor der Absperrung steht. Es wird für mich so viel zu sehen geben. Ich bin froh, Euch bildlich und später auch textlich daran teilhaben lassen zu können.

Der Kaukasus ist ein Hochgebirge mit bis zu 5.642 Meter hohen Gipfeln, das sich durch seine wilde Landschaft auszeichnet. Die Berge sind beeindruckend und herausfordernd. Weite Wiesen und Felder ziehen sich durch das ganze Land. Ich freue mich auf unzählige Wasserfälle und Seen. Besonders zu erwähnen sei, dass im Kaukasus eine Artenvielfalt sowohl in der Pflanzen-, als auch in der Tierwelt vorherrscht, die es in diesem Maße nur selten auf der Erde gibt. Jaguare, Adler, Wölfe, Hyänen, Braunbären teilen sich die Wildnis, die von sage und schreibe mehr als 40% mit Wald bedeckt ist. Viele Arten in Flora und Fauna sind hier endemisch, d.h., dass sie nur dort zu finden sind.     

Entlang meiner Route werde ich zahlreiche alte Dörfer und Städte passieren. Dort kommt es zu Begegnungen mit Einheimischen, mit dem alltäglichen Leben in Georgien und Aserbaidschan. Ich freue mich auf das Kennenlernen, die Gespräche und auf die Kultur, die mich dort erwartet. Andere Mentalitäten zu erfahren ist für mich unglaublich spannend.  Dies sind später Erinnerungen, die man nie vergisst, die solch eine Reise zu etwas ganz Besonderem machen, weil starke persönliche Momente damit verbunden sind.

Die Expedition wird mich mental und körperlich stark fordern. Eine entsprechende Vorbereitung ist daher unerlässlich. Ich mache mir Gedanken, was ich in den Trekpacker packe, worauf ich evtl. verzichten kann. Sind alle Buchungen getätigt? Mit welchen Wetterverhältnissen habe ich zu rechnen?  Entscheidend ist, möglichst viele Probleme vorab zu vermeiden, damit ich die geplante Route möglichst reibungslos ablaufen kann. Ich muss körperlich in Bestform sein. Der Trainingsplan steht und die wunderschöne Umgebung des Schwarzwaldes ist bis zum Expeditionsstart meine Trainingsarena.

Ich werde Euch in den nächsten Wochen vor meiner SEA2SEA Expedition von meiner Vorbereitung berichten. Viele Aspekte, über die ich auf diesem Blog schon geschrieben habe, werden hier wieder zum Tragen kommen, was meine Vorfreude nur steigert. Habt Ihr Lust, mich über den Blog auf meinem Weg nach Georgien und Aserbaidschan ein Stück zu begleiten? Ich würde mich sehr freuen.

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