Extremsport

Shit happens – Über den Umgang mit Rückschlägen

Heute vor genau drei Wochen bin ich aus dem Iran wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Mein Vorhaben, die Kavir-Wüste im Iran zu Fuß von Nord nach Süd zu durchqueren, scheiterte bereits kurz nach Beginn an einem polizeilichen Verbot und zwang mich nach nur wenigen Kilometern zum Abbruch meiner Expedition. Nun, mit ein bisschen Abstand, sehe ich diese Erfahrung mittlerweile aus einer anderen Perspektive. Auch Rückschläge gehören zu unserem Leben und können für die Weiterentwicklung ungemein positive Auswirkungen haben, wenn wir nur die richtigen Konsequenzen daraus ziehen – im Sport wie im Berufsleben.

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Ein Beginn voller Vorfreude

Nun bin ich bereits, während ich diese Zeilen hier schreibe, seit über einer Woche wieder in Deutschland. Die vergangenen Tage verbrachte ich mit meiner Familie. Eine erholsame und wunderschöne Zeit, die ich sehr genossen und in der ich viel Kraft getankt habe.

Doch so wundervoll die gemeinsame Zeit für mich ist, ertappe ich mich immer wieder dabei, über meine Expedition im Iran nachzudenken. Die Bilder und Erlebnisse sind nach wie vor sehr lebendig und gegenwärtig. Ich kann teilweise immer noch nicht glauben, was passiert ist bzw. wie die Reise schlussendlich für mich verlaufen ist.

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Es läuft im Leben nicht immer alles nach Plan

Gestern Morgen startete ich, wie geplant, meine Expedition Kavir und lief in der iranischen Stadt Damghan am nördlichen Rande der Wüste los. Nach ca 20 km hielt mich die Polizei an, nahm mich mit aufs Revier, verhörte mich und verbot mir schliesslich weiterzulaufen.

Während ich diese Zeilen hier schreibe, wollte ich durch die Kavir laufen, die Weite und Stille der Wüste genießen und die Einsamkeit erfahren.

Stattdessen musste ich mit Taxi und Bus wieder nach Teheran zurück. Der Chef des Polizei Reviers hat für mich höchstpersönlich ein Taxi organisiert.

Jetzt sitze ich hier in einem Hotel mitten in Teheran, es ist laut, chaotisch und hektisch.

Ich würde sooo gerne in der Wüste sein und laufen, doch ich darf nicht. Es ist frustrierend. Ich habe mich wie ein kleines Kind auf die Wüste gefreut, sehr viel Zeit und Energie in die Vorbereitung investiert, und nun das.

Ich werde vermutlich am Montag zurück in Deutschland sein und dann folgt ein weiterer Bericht.

Faszination Wüste

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Dieses weit verbreitete Zitat findet in vielen Lebensbereichen Anwendung. Besonders auch im Zusammenhang mit Abenteuern und Expeditionen. In zehn Tagen ist es soweit und ich darf wieder in einer Wüste sein. In der Kavir Wüste im Iran. Für mich ein besonderer Ort, der mich ungemein fasziniert.

Doch wie lässt sich die einzigartige Stimmung einer Wüste vermitteln? Wie kann die absolute Stille und unendliche Weite in Texte verpackt werden? Auf welche Weise lassen sich die vollkommene Abgeschiedenheit und das einfache Leben in einer Wüste transportieren? Geht das überhaupt?

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Die heiße Phase beginnt …

Morgen in zwei Wochen startet mein neues Abenteuer – die EXPEDITION KAVIR. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Lauftraining, Equipment testen, organisatorische Aspekte… Darüber spreche ich im Rahmen einer Trainingseinheit.

Selbstversorger in der Wüste – eine enorme Herausforderung

„Das Leben ist entweder ein aufregendes Abenteuer oder gar nichts.“

Dieses Zitat der amerikanischen Schriftstellerin Helen Keller spricht mir aus der Seele. Abenteuer reizen mich. Sie sind für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Ich suche mir sportliche Herausforderungen, bei denen ich beim ersten Gedanken daran spüre, wie mein Puls rast, wie die Unruhe in meinem Inneren aufflammt und sich mein gesamtes Wesen auf einen winzig kleinen Ausschnitt eines Augenblicks verdichtet. Doch ich suche nicht einfach so das Risiko. Ich suche das intensive Leben. Es gibt in meinem Leben fast nichts Aufregenderes, als ein Abenteuer einzugehen, das meine eigene Grenze in Bezug auf das bereits Bekannte sprengt. Je weiter weg ich mich aus meiner Komfortzone bewege, je mehr ich auf mich selbst angewiesen bin, desto intensiver lebe ich die Momente.

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Wie ich mich während einer Expedition durch die Wüste ernähre

Morgen in drei Wochen geht sie los – die EXPEDITION KAVIR. Zu Fuß alleine 700 km durch die Kavir Wüste im Iran. Das Kribbeln nimmt zu; die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ein Aspekt bei der Expedition ist das Thema Ernährung. Was nehme ich mit? Nach welchen Kriterien wähle ich meine Verpflegung aus? Über das und vieles mehr spreche ich in diesem aktuellen Video.

Kilometer um Kilometer für die EXPEDITION KAVIR

Morgen in vier Wochen fliege ich in den Iran. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Die Vorfreude auf dieses Abenteuer und das Kribbeln im Bauch nehmen fast täglich zu. Jeden Tag beschäftige ich mich mit meinem großen Ziel, studiere die Route, lese im Reiseführer, recherchiere im Internet zu Land und Leute, teste meine Ausrüstung … und trainiere.

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Momente down under I

Wieder zuhause

Herzlichen Dank für die unglaublich vielen Glückwünsche und Nachrichten, die ihr mir während “Run to the Rock” geschickt habt. Darüber habe ich mich sehr, sehr gefreut. DANKE!!! Ich bin wieder gesund und munter in Deutschland angekommen und genieße nochmals die zahlreichen Eindrücke und wunderschönen Momente aus Down Under. Der Lauf war enorm anspruchsvoll und eine sehr intensive Erfahrung für mich. Definitiv meine bisher größte sportliche Herausforderung. Die kommenden Tage und Wochen werde ich mich – zumindest sportlich – entspannen und läuferisch etwas kürzer treten.

Mehr Impressionen (in Text und Bild) zu “Run to the Rock” in Kürze.

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