Wüstenlauf

Mein Jahr 2017 – Zeit für Dankbarkeit

In wenigen Tagen ist Weihnachten, das Jahr ist fast schon wieder vorbei. Draußen sind überall Menschen zu sehen, die in größter Hektik ihre letzten Feiertags-Einkäufe erledigen, um mit ihren Liebsten ein schönes, ruhiges Weihnachten zu verbringen. Ich entziehe mich diesem Trubel für einen Moment, indem ich diesen Artikel schreibe und dabei nun einmal auf mein Jahr 2017 zurück blicke. (mehr …)

Shit happens – Über den Umgang mit Rückschlägen

Heute vor genau drei Wochen bin ich aus dem Iran wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Mein Vorhaben, die Kavir-Wüste im Iran zu Fuß von Nord nach Süd zu durchqueren, scheiterte bereits kurz nach Beginn an einem polizeilichen Verbot und zwang mich nach nur wenigen Kilometern zum Abbruch meiner Expedition. Nun, mit ein bisschen Abstand, sehe ich diese Erfahrung mittlerweile aus einer anderen Perspektive. Auch Rückschläge gehören zu unserem Leben und können für die Weiterentwicklung ungemein positive Auswirkungen haben, wenn wir nur die richtigen Konsequenzen daraus ziehen – im Sport wie im Berufsleben.

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Ein Beginn voller Vorfreude

Nun bin ich bereits, während ich diese Zeilen hier schreibe, seit über einer Woche wieder in Deutschland. Die vergangenen Tage verbrachte ich mit meiner Familie. Eine erholsame und wunderschöne Zeit, die ich sehr genossen und in der ich viel Kraft getankt habe.

Doch so wundervoll die gemeinsame Zeit für mich ist, ertappe ich mich immer wieder dabei, über meine Expedition im Iran nachzudenken. Die Bilder und Erlebnisse sind nach wie vor sehr lebendig und gegenwärtig. Ich kann teilweise immer noch nicht glauben, was passiert ist bzw. wie die Reise schlussendlich für mich verlaufen ist.

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Es läuft im Leben nicht immer alles nach Plan

Gestern Morgen startete ich, wie geplant, meine Expedition Kavir und lief in der iranischen Stadt Damghan am nördlichen Rande der Wüste los. Nach ca 20 km hielt mich die Polizei an, nahm mich mit aufs Revier, verhörte mich und verbot mir schliesslich weiterzulaufen.

Während ich diese Zeilen hier schreibe, wollte ich durch die Kavir laufen, die Weite und Stille der Wüste genießen und die Einsamkeit erfahren.

Stattdessen musste ich mit Taxi und Bus wieder nach Teheran zurück. Der Chef des Polizei Reviers hat für mich höchstpersönlich ein Taxi organisiert.

Jetzt sitze ich hier in einem Hotel mitten in Teheran, es ist laut, chaotisch und hektisch.

Ich würde sooo gerne in der Wüste sein und laufen, doch ich darf nicht. Es ist frustrierend. Ich habe mich wie ein kleines Kind auf die Wüste gefreut, sehr viel Zeit und Energie in die Vorbereitung investiert, und nun das.

Ich werde vermutlich am Montag zurück in Deutschland sein und dann folgt ein weiterer Bericht.

Die heiße Phase beginnt …

Morgen in zwei Wochen startet mein neues Abenteuer – die EXPEDITION KAVIR. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Lauftraining, Equipment testen, organisatorische Aspekte… Darüber spreche ich im Rahmen einer Trainingseinheit.

Selbstversorger in der Wüste – eine enorme Herausforderung

„Das Leben ist entweder ein aufregendes Abenteuer oder gar nichts.“

Dieses Zitat der amerikanischen Schriftstellerin Helen Keller spricht mir aus der Seele. Abenteuer reizen mich. Sie sind für mich das Salz in der Suppe des Lebens. Ich suche mir sportliche Herausforderungen, bei denen ich beim ersten Gedanken daran spüre, wie mein Puls rast, wie die Unruhe in meinem Inneren aufflammt und sich mein gesamtes Wesen auf einen winzig kleinen Ausschnitt eines Augenblicks verdichtet. Doch ich suche nicht einfach so das Risiko. Ich suche das intensive Leben. Es gibt in meinem Leben fast nichts Aufregenderes, als ein Abenteuer einzugehen, das meine eigene Grenze in Bezug auf das bereits Bekannte sprengt. Je weiter weg ich mich aus meiner Komfortzone bewege, je mehr ich auf mich selbst angewiesen bin, desto intensiver lebe ich die Momente.

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Wie ich mich während einer Expedition durch die Wüste ernähre

Morgen in drei Wochen geht sie los – die EXPEDITION KAVIR. Zu Fuß alleine 700 km durch die Kavir Wüste im Iran. Das Kribbeln nimmt zu; die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ein Aspekt bei der Expedition ist das Thema Ernährung. Was nehme ich mit? Nach welchen Kriterien wähle ich meine Verpflegung aus? Über das und vieles mehr spreche ich in diesem aktuellen Video.

Du musst schon da sein, bevor du ankommst

Dass sportliche Höchstleistungen wie mein 700 Kilometer-Lauf durch die Kavir Wüste im Iran mit körperlichem Training möglich sind, ist für viele verständlich. Doch unser Gehirn ist ebenso trainierbar. Der am besten trainierte Körper hilft dir nicht weiter, wenn du ihn nicht richtig einsetzen kannst. Trainieren kann fast jeder, aber seine Leistung im richtigen Augenblick zu erbringen, ist Kopfsache. Bei einem langen Wüstenlauf werden gut achtzig Prozent im Kopf entschieden. Je länger die Distanz, je unwägbarer die Expedition, umso wichtiger wird die mentale Stärke.

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Kilometer um Kilometer für die EXPEDITION KAVIR

Morgen in vier Wochen fliege ich in den Iran. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Die Vorfreude auf dieses Abenteuer und das Kribbeln im Bauch nehmen fast täglich zu. Jeden Tag beschäftige ich mich mit meinem großen Ziel, studiere die Route, lese im Reiseführer, recherchiere im Internet zu Land und Leute, teste meine Ausrüstung … und trainiere.

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Alleine durch die Wüste – aber warum bloß?

Warum machst du das? Warum läufst du alleine durch die Wüste? Um was geht es dir dabei? Diese Fragen bekomme ich regelmäßig gestellt. Besonders vor einem großen Abenteuer wie der EXPEDITION KAVIR. Heute in fünf Wochen komme ich in Teheran, der Hauptstadt des Iran, an. Die Frage des Warum stelle ich mir selbst auch immer wieder. Warum begebe ich mich auf diese Abenteuerreise?

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